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VFB Speldorf schafft die Sensation: Rot-Weiss Essen – VfB Speldorf 2:3 (1:2)

Was für ein Pokalfinale! Am Ende des Diebels Niederrheinpokals steht der VfB Speldorf als Sieger fest. Vor 6.200 Zuschauern im Essener Georg-Melches-Stadion, bezwangen die Niederrheinligisten das zwei Spielklassen höhere Team von Rot-Weiss Essen nach 90 Minuten mit 3:2. Leidenschaft, Biss und etwas Glück machten den Unterschied.

Ein furioses Finale nahm seinen Auftakt nach nur 36 Sekunden. Einen hoch in den Strafraum der Essener geschlagenen Ball konnte VfB Verteidiger Christian Flöth unbedrängt mit einem Kopfball zur frühen Führung verwandeln. Der RWE stand damit von Beginn an unter Druck.

Nach 17.Minuten beruhigte dann der Ausgleich durch Maik Wunderlich, der einen Freistoß ins Netz der Speldorfer zimmerte, die Gemüter. Das Spiel schien seine Wendung in Richtung Essener Überlegenheit zu nehmen, diese blieb jedoch weiterhin aus. Stattdessen verwandelte nur zehn Minuten später Otkay Güney, Stürmer in Reihen des VfB Speldorf, eine langgezogene Flanke mustergültig mit einem Flugkopfball zum 1:2 Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel kam RW Essen mehrfach gefährlich in den Strafraum der Speldorfer und wurde nur durch eine hart kämpfende Abwehr und den gut aufgelegten Speldorfer Schlussmann Marcel Grote am Ausgleich gehindert.

Auf der Gegenseite kam es zur kuriosesten Situation des Spiels: Nach einem langgespielten Ball eilt Essens Keeper Robin Himmelmann aus seinem Kasten und prallt 20-Meter vor seinem Gehäuse mit seinem Abwehrkollegen Dennis Bührer zusammen. Der Ball dagegen landete vor den Füßen Otkay Güneys, der in der 68.Minute problemlos zum 1:3 einschob und sein zweites Tor bejubelte. Die Sensation nahm Formen an, doch Titelverteidiger Rot-Weiss Essen gab sich nicht auf und versuchte weiter die technische Stärke in Tore umzumünzen.

Es resultierte das 2:3 in der 76.Spielminute durch den eingewechselten Marcel Stiepermann und die Partie blieb bis zum Ende spannend. Der Ausgleich wollte allerdings trotz anhaltenden RWE-Drucks nicht gelingen.

So sorgte der Abpfiff durch Schiedsrichter Christian Peters für die Sensation des Abends: der VfB Speldorf gewinnt den Diebels Niederrheinpokal, zieht in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals und kassiert dort garantierte TV-Gelder in Höhe von rund 100.000€! Essen steht am Ende einer verkorksten Saison mit leeren Händen da und ist nach Aussage des sportlichen Leiters Thomas Strunz „mehr als nur enttäuscht - es ist ein Desaster."

Speldorf dagegen in Feierlaune! Die Mannschaft feierte mit den ca.500 mitgereisten Fans und mit dem Diebels Niederrheinpokal in Händen, den FVN-Präsident Walter Hützen gemeinsam mit Diebels Marketingchefin Tina Welbers an Mannschaftskapitän Dennis Hupperts überreichte. Walter Hützen: „Wir freuen uns einen tollen Pokalabend erlebt zu haben, der voller Leidenschaft war und an dessen Ende wir beiden Teams nur herzlich zu ihren Leistungen gratulieren können! Es war eine spannende Saison voller Überraschungen, mit einem tollen Finale."

Mit dem VfB Speldorf kürt Diebels nach Vorjahressieger Rot-Weiss Essen den zweiten Diebels Niederrheinpokalgewinner in der noch jungen Pokalpartnerschaft zwischen der Issumer Brauerei und dem Fußballverband Niederrhein. Nun werden beide Partner dem VfB Speldorf die Daumen für ein attraktives DFB-Pokal-Los drücken und freuen sich bereits jetzt auf den Diebels Niederrheinpokal 2009/2010.

Der Diebels Niederrheinpokal 2008/2009 wurde Speldorfs Mannschaftskapitän Dennis Hupperts von Tina Welbers, Marketing-Chefin der Brauerei Diebels, und dem Präsidenten des Fußballverbandes Niederrhein, Walter Hützen, überreicht.

Mehr Informationen: www.fvn.de




























 
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