
Bier entsteht durch die alkoholische Gärung aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Bei untergärigen Bieren (z.B. Diebels Pils) darf nur Gerstenmalz verwendet werden. Für obergärige Sorten (z.B. Diebels Alt) darf auch anderes Malz, wie Weizen, Roggen- oder Dinkelmalz zum Einsatz kommen. Bier besteht aus Kohlehydraten, Eiweiß, Mineralstoffen, Kohlensäure, Alkohol und zu 90% aus Wasser.
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Braugerste ist der Ausgangsstoff für
Bier. Frisch geerntet wird sie vermälzt, d.h.
geputzt, sortiert und drei Tage eingeweicht. Danach
lässt man die Gerste keimen. Nach einer Woche
folgt die „Darre“. Das so genannte Grünmalz
wird bei 85 bis 100 °C getrocknet, um weiteres
Keimen zu unterbinden. Die Gerste wird zu Malz. |
Das Mälzen hat entscheidenden Einfuss auf den Charakter des Bieres, seinen Geschmack und die Farbe. Je höher die Temperatur ist, bei der das Malz „gedarrt“ wird, desto dunkler wird es. Zum Bierbrauen wird die Sommergerste eingesetzt, die im Vergleich zur Wintergerste einen geringen Eiweißgehalt hat. Darüber hinaus zeichnet sich die Braugerste im Vergleich zu der Futtergerste dadurch aus, dass Sie besonders gut keimt.
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Für Diebels Alt wird nur Sommergerste verwendet. Ein Teil des Malzes wird beim „Darren“ auf besondere Weise geröstet. So wird ein dunkles Spezialmalz erzeugt, das Diebels die typische Bernsteinfarbe gibt.
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Für Diebels Pils wird
ebenfalls nur Sommergerste verwendet. Das Grünmalz
wird aber schonend abgedarrt, damit das Bier die typsiche
helle Pilsfarbe bekommt |

In der Maischepfanne wird das zerkleinerte Malz mit dem Brauwasser zur Maische vermischt. Die Beschaffenheit des Wassers ist entscheidend. Das Brauwasser sollte rein, weich und neutral im Geschmack sein.
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Bei Diebels wird nur Brauwasser aus der Brauerei-eigenen Quelle verwendet. Das besonders hochwertige Wasser übertrifft in seiner Qualität normales Trinkwasser. |

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In der Würzepfanne wird der Hopfen zugegeben. Die im Hopfen enthaltenen Aroma- und Bitterstoffe verleihen dem Bier sein typisches Aroma, seinen herben Geschmack und die feste Schaumkrone. Darüber hinaus erhöht er die Haltbarkeit des Bieres auf natürliche Weise und trägt zur entspannenden Wirkung bei. |
Der Hopfen (Humulus lupulus) gehört zur Familie der Hanfgewächse. Es gibt sowohl weibliche als auch männliche Pflanzen. Im Anbau befinden sich nur die weiblichen Hopfenpflanzen, denn nur sie besitzen die lupulinhaltigen und aromareichen Hopfendolden. Der männliche Hopfen wird nur in der Hopfenzüchtung verwendet. Für 100 Liter Bier werden im Durchschnitt ca. 120 g Hopfen benötigt. Die Erntemenge einer Hopfenpflanze reicht für 300 Liter Bier.
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Der Diebels-Hopfen kommt aus den besten Anbaugebieten Hersbruck und Hallertau in Bayern. Die Zugabe erfolgt in Form von Pellets, zu denen der erntefrische, hochwertige Naturhopfen gepresst wird, um ihn lagerfähig zu machen. |

Im Gärkeller sorgt die Hefe für die Gärung der Würze, bei der Zucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt wird. Durch die Zugabe untergäriger Hefe (saccharomyces carlsbergensis) entstehen untergärige Biere, z.B. Diebels Pils, mit Hilfe obergäriger Hefe (saccharomyces cerevisiae) entstehen obergärige Biere wie z.B. Diebels Alt. |
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Die obergärige Brauweise ist die ältere
Methode, denn die Gärung erfolgt bei höheren
Temperaturen zwischen fünfzehn und zwanzig Grad.
Untergärige Hefe benötigt im Vergleich niedrigere
Temperaturen. Bevor 1873 die Kältemaschine durch
Carl von Linde erfunden wurde, war diese Brauweise
in den Sommermonaten kaum möglich. |
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Die von der Brauerei Diebels traditionell verwendete obergärige Hefe stammt aus eigener Reinzucht und ist ein Garant für die hohe Produktqualität von Diebels. |
Quelle: www.brauer-bund.de
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